JOSEF ROSNER

1,8 Milliarden Euro verzockt! das Trauerspiel um die Bayerische Landesbank

nun schaut die Katze zumindest schon mal aus dem Sack, ganz heraußen ist sie noch nicht !

Erst mal 1,8 Milliarden Verluste hat man seitens der Landesbank zugegeben, ich bin mir sicher, es werden noch weitaus mehr Euros, die man so einfach verzockt hat. Unser Landtagsabgeordneter Eike Hallitzky hatte in einer flammenden Rede zum Dringlichkeitsantrag am 31. Januar 2008

den hauptverantwortlichen Minister Huber aufgefordert, die Verluste offenzulegen. Immerhin sitzt er im Aufsichtsgremium unserer Landesbank ganz weit vorne am Tisch und hätte, so Eike, die augenscheinlichen Verluste nicht erkannt bzw. verschlafen. Wie hatte Eike so überaus treffend formuliert: "... deshalb mögen Sie ein guter Finanzbeamter gewesen sein, als Finanzminister sind sie eine glatte Fehlbesetzung." (im Finanzamt Landshut hört man Geisterstimmen, dass sogar an der ersten These gezweifelt wird, man sei froh ... usw.)

Zusammen mit dem Milliarden-Kredit für den angeblich "CSU-nahen" Leo Kirch, welche dieser von der HVB nicht, aber -nach einer möglicherweisen Einflussnahme Herrn Hubers- für die Übertragungsrechte der Formel 1 von der Bayerischen Landesbank geliehen bekam und mit der Kirch-Pleite ebenfalls in den Sand gesetzt wurde, sind das nun die 2,8 Milliarden Euro, die die CSU für den Transrapid brauchen wird, sofern sie sich wieder einmal über den eindeutigen Willen der Bürgerinnen und Bürger hinwegsetzt. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob das in der Vereidigungsformel "..zum Wohle des Volkes ..." bei den meisten Ministern, Staatssekretären und Parlamentariern so interpretiert wird, wie es im ursprünglichen Sinne gemeint ist. Ich möchte die CSU-Herren - und inzwischen auch ein paar wenige Damen- nicht als "Volk" bezeichnen, denn in meiner Geburtsstadt war und ist das heute noch ein nicht unbedingt positiver Ausdruck.

Gespannt bin ich auf die echten Verluste der Landesbank, die uns ganz bestimmt erst nach den Wahlen am 2. März 2008 präsentiert werden, möglicherweise dann zusammen mit einer "überaus erfreulichen" Botschaft: "... aufgrund der Verluste gibt es nun leider keine Dividende, wir hoffen auf ihr Verständnis ... und danken für das entgegengebrachte Vertrauen"