JOSEF ROSNER

AKW

Uranabbau - Berichte ĂĽber die versteckte Seite der Atomwirtschaft in Afrika

18.05.2009 11:30
18.05.2009 13:30

Uranabbau - Berichte ĂĽber die versteckte Seite der Atomwirtschaft in Afrika

Anhörung am Montag, 18. Mai 2009
12.30 – 14.30 Uhr im Bayerischen Landtag

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde,

der weltweite Uranabbau steht vor einer neuen Offensive. Dies liegt keineswegs an der gerne und oft propagierten Renaissance der Atomenergie. Denn diese Renaissance gibt es aktuell gar nicht. Die Ursache liegt woanders. In den vergangenen Jahren wurde ein großer Teil des Uranbedarfs von Atomkraftwerken im Zusammenhang mit der internationalen Abrüstung bei Atomwaffen gedeckt. Diese „Quelle“ ist weitgehend erschöpft. Der Uranpreis hat sich in den letzten Jahren auf dem Weltmarkt vervielfacht. Neue Minen werden erschlossen.

Dabei gerät zunehmend Afrika in den Blickwinkel der groĂźen Uranexplorateure. Unter anderem werden – wie z. B. in Namibia - Minen erschlossen, in denen der Urananteil im Erz weniger als 0,1 % beträgt. weiterlesen ...

AtomlĂĽge: CSU-Aussage "Keiner will neue Kraftwerke!"

Osterhofen, 18.September 2008: (JR) Immer wieder werde ich gefragt, warum wir denn eine Fotomontage eines AKW-Pleinting plakatieren, so ein erschreckendes, düsteres Szenario mit einem wiederbelebten Atomkraftwerkstandort Pleinting? Viele unserer Plakate sind bereits spurlos verschwunden bzw. wurden von Unbekannten "abgehängt".

Nachdem der ehemalige AKW-Standort in Pleinting angeblich 2000 aufgegeben wurde (es gibt in Bayern noch drei weitere: Marienberg + Pfaffenhofen an der Zusam, LKr. Dillingen a.d.Donau A/B + Viereth), ist er natürlich wieder im Gespräch und vor allem deshalb, weil dort ein stillgelegtes Ölkraftwerk mit der gesamten Infrastruktur, Umspannwerk und etlichen derzeit nur selten genutzten Überlandleitungen im Dornröschenschlaf schlummert.

Es ist zu befürchten, dass nach von der CDU/CSU gewonnener Bundestagswahl mit der Westerwelle-Fraktion und entsprechenden Mehrheiten im Bundestag sowohl das Atomausstiegsgesetz als auch der seit langem beschlossene sanfte Donauausbau Variante A gekippt werden und wir dann etwa 30 Arbeitsplätze bekommen in den Staustufe(n) und Schleusenanlagen (samt Stromturbinen) bei Aicha (E.ON) und noch ein paar weitere handverlesene Spitzenleute im "neuen AKW Pleinting" (E.ON).

Es soll sich einiges tun in unserer Region · nach dem Willen der CSU!

Mehr in alternative Energien investieren

Mehr in alternative Energien investieren
zum PNP - Leserbrief "Halbwahrheiten verbreitet" · Tobias Lang
und PNP - "Arbeitsplätze stehen auf dem Spiel" · Christian Moser
jeweils vom 1.6.2007

Atomstrom muss nicht sein

Atomstrom muss nicht sein
zum PNP - Artikel: "Strompreise steigen - viele Kunden murren" vom Mai 2007
Die Strompreiserhöhung vor allem bei Nachstrom mit der »Abschaltung von Kernkraftwerken« zu rechtfertigen, schlägt dem Castor den Boden aus. Außerdem werden Atomkraftwerke nachts weder abgeschaltet noch heruntergefahren. In Ihrem Artikel wird dem Leser vermittelt, dass nur der Atomstrom billig sei. Soll damit der Verlängerung der Laufzeit von abgehalfterten und angeblich schon lange nicht mehr dem Sicherheitsstandard entsprechenden AKW wie 'Isar 1' Tür und Tor geöffnet werden ?
Inhalt abgleichen