JOSEF ROSNER

Atomausstieg

Uranabbau - Berichte ĂĽber die versteckte Seite der Atomwirtschaft in Afrika

18.05.2009 11:30
18.05.2009 13:30

Uranabbau - Berichte ĂĽber die versteckte Seite der Atomwirtschaft in Afrika

Anhörung am Montag, 18. Mai 2009
12.30 – 14.30 Uhr im Bayerischen Landtag

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde,

der weltweite Uranabbau steht vor einer neuen Offensive. Dies liegt keineswegs an der gerne und oft propagierten Renaissance der Atomenergie. Denn diese Renaissance gibt es aktuell gar nicht. Die Ursache liegt woanders. In den vergangenen Jahren wurde ein großer Teil des Uranbedarfs von Atomkraftwerken im Zusammenhang mit der internationalen Abrüstung bei Atomwaffen gedeckt. Diese „Quelle“ ist weitgehend erschöpft. Der Uranpreis hat sich in den letzten Jahren auf dem Weltmarkt vervielfacht. Neue Minen werden erschlossen.

Dabei gerät zunehmend Afrika in den Blickwinkel der groĂźen Uranexplorateure. Unter anderem werden – wie z. B. in Namibia - Minen erschlossen, in denen der Urananteil im Erz weniger als 0,1 % beträgt. weiterlesen ...

EEG-Abgabe bei nur 0,54 Cent/kWh

Eberhard Voss schrieb:
die Verteuerung des elektrischen Stroms und natürlich auch der gesamten Energie durch z.B. Solarzellen, auch Wasser sehe ich für die Unterschicht hierzulande als sehr problematisch an, da diese Bevölkerungsgruppe überproportional dadurch belastet wird und sich diese solch horrende Kosten gar nicht erlauben können.
Es gibt bereits viele, die durch die dadurch stark gestiegenen Grundkosten gezwungen werden, zweite oder dritte Jobs anzunehmen oder Zuschüsse vom Staat erhalten. Könnte man diese Kosten nicht auf diejenigen abwälzen, die sich das leisten können, das auch zu bezahlen?

Sehr geehrter Herr Voss,

die mir derzeit bekannte EEG-Abgabe liegt bei 0,54 ct / kWh, und das sind bei einem durchschnittlichen Stromverbrauch einer 3-köpfigen Familie - wenn elektrisch gekocht und Badewasser elektrisch erhitzt wird - von etwa 3.880 kWh/Jahr (Bundesdurchschnitt 2006), gerade einmal 25 Euro/Jahr ~ 2,10 Euro/Monat!

Ich denke, um diese Summe aufzubringen muss man keinen 2.oder 3.Job annehmen, oder hat sich mein Taschenrechner verrechnet ?!? weiterlesen ...

Reaktionen der CSU im Wahlkampf auf unser Pleinting Plakat

Deggendorf, 20.9.2008 Etwas nervös reagierten heute während des Vormittags am Deggendorfer Stadtplatz vorüberhastende CSU-Würdenträger wie Noch-Staatssekretär Sibler, 11 Monate und 4 Tage im Amt, ein hochrangiges Junge Union Mitglied und auch Herr Landrat auf unsere düstere Prognose in Form meiner Fotomontage - AKW Pleinting und damit zum Thema:

CSU will Kernenergie weiter nutzen - und neue Kraftwerksprojekte in Bayern anleiern

Wir wurden ausnahmslos der LĂĽge bezichtigt und auf unsere penetrante Frage, wo denn in Bayern die neuen Atomkraftwerke dann gebaut werden sollen, wenn nicht an den ehemaligen Standorten, kamen gebetsmĂĽhlenartige Antworten wie: ...jedenfalls nicht in Pleinting! ... ned bei uns! ...wer sagt denn sowas! ...in Trudering! weiterlesen ...

AtomlĂĽge: CSU-Aussage "Keiner will neue Kraftwerke!"

Osterhofen, 18.September 2008: (JR) Immer wieder werde ich gefragt, warum wir denn eine Fotomontage eines AKW-Pleinting plakatieren, so ein erschreckendes, düsteres Szenario mit einem wiederbelebten Atomkraftwerkstandort Pleinting? Viele unserer Plakate sind bereits spurlos verschwunden bzw. wurden von Unbekannten "abgehängt".

Nachdem der ehemalige AKW-Standort in Pleinting angeblich 2000 aufgegeben wurde (es gibt in Bayern noch drei weitere: Marienberg + Pfaffenhofen an der Zusam, LKr. Dillingen a.d.Donau A/B + Viereth), ist er natürlich wieder im Gespräch und vor allem deshalb, weil dort ein stillgelegtes Ölkraftwerk mit der gesamten Infrastruktur, Umspannwerk und etlichen derzeit nur selten genutzten Überlandleitungen im Dornröschenschlaf schlummert.

Es ist zu befürchten, dass nach von der CDU/CSU gewonnener Bundestagswahl mit der Westerwelle-Fraktion und entsprechenden Mehrheiten im Bundestag sowohl das Atomausstiegsgesetz als auch der seit langem beschlossene sanfte Donauausbau Variante A gekippt werden und wir dann etwa 30 Arbeitsplätze bekommen in den Staustufe(n) und Schleusenanlagen (samt Stromturbinen) bei Aicha (E.ON) und noch ein paar weitere handverlesene Spitzenleute im "neuen AKW Pleinting" (E.ON).

Es soll sich einiges tun in unserer Region · nach dem Willen der CSU!

Inhalt abgleichen