JOSEF ROSNER

CO2-Ausstoß

Travolution - Das Mittel gegen Stress und Stau

Osterhofen, 23.Sept. 2008: (JR) Schon immer habe ich mich gefragt, ob man denn im Zeitalter des papierdicken Laptops mit einer Kapazität vom Terabytes nicht in Sachen Verkehrssteuerung etwas besser lösen kann als bisher: Wartezeiten an Ampeln verringern, den Grünen Pfeil (Rechtsabbieger) flächendeckend einführen, um unnötige Beschleunigungen mit extrem hohen Spritverbrauch und sofortiges Abbremsen an der nächsten nicht ordentlich getakteten Ampel, welche leider auf Rot umspringt, zu vermeiden - ein Versuch aus Ingolstadt hat nun bewiesen, dass es möglich ist - siehe Artikel weiter unten. weiterlesen ...

Biogasanlagen - Thermische Energien verpuffen ungenutzt !

bei den meisten landwirtschaftlichen Biogasanlagen wird die thermische Energie außer für Prozesswärme ungenutzt über Tischkühler in die Umwelt verpufft. 2 Cent pro kW werden normalerweise bezahlt, wenn die Wärme abgenommen wird. Mit diesem Preis kann kein Landwirt überzeugt werden, langfristig Energie zu liefern bzw. Lieferverträge einzugehen.

Hybrid-Kühlturm

“Tischkühler heizen die Umwelt unnötig auf !”

Bei Glykolkühlern, auch Tischkühler genannt, fließt das zu kühlende Medium durch einen Lamellenrohr-Wärmeübertrager und gibt Wärme durch einen Ventilator an die kältere Umgebungsluft ab.

Zur Info: mit einem Liter Heizöl · zum Preis von derzeit 91 Cent · können 10 kW erzeugt werden. Andersherum gerechnet hat ein kW einen Wert von 9,1 Cent. Berücksichtigt man noch den CO2-Ausstoß beim Verbrennen des Heizöls, ist die Verwendung der Thermischen Energie bezüglich der Umweltbilanz fast ein Muss.

“Biogas im Vilstal”
“Abgase”

Biogasanlagen haben einen Wirkungsgrad von 40% elektrisch und 60 % thermisch. Anlagen mittlerer Größe erzeugen in durchschnittlich 7.200 Stunden/Jahr in etwa 2.000.000 kW Strom. Damit fallen bei der Produktion automatisch 3.000.000 kW Wärme an, hauptsächlich aus dem Kühlwasser der Motoren aber auch aus den Abgasen. Zieht man die Prozesswärme ab, benötigt für die Erwärmung der Biomasse beim Gärprozess und die Beheizung der Rohrleitungen, verbleiben 2.500.000 kW. Diese Energie entspricht - bei einem Verhältnis von 1:10 - einer Menge von 250.000 Litern Heizöl und damit 227.500 Euro (Stand 22.August 2008)

Die An- bzw. Einbindung bei der Planung von Nahversorgungskonzepten ist daher ein absolutes Muss bei entsprechender Vergütung.

Die Berechnung der Fernwärmeleitung sieht folgendermassen aus:

1 Meter DUO-Zweirohrfernwärmeleitung für Erdverlegung - Nennweite DN 50+50 kostet 65 Euro (Listenpreis). Statt also 227.500 Euro/Jahr sinnlos verpuffen zu lassen, könnte man mit diesem bereits im ersten Jahr "vorhandenen" Energie-Geld (einschl. Erdarbeiten) eine Strecke von 2 Kilometer realisieren und hätte in den Folgejahren im Prinzip KOSTENLOSE ENERGIE im gleichen Wert. Die bereits angekündigten Preissteigerungen beim Heizöl und Erdgas, welches ja an das Heizöl gekoppelt ist, sind noch gar nicht berücksichtigt, die Einsparungen sind wesentlich größer !

Josef Rosner · Architekt

Klimaschutz: EU-Auflagen für Abgase verteuern Autos

Klimaschutz: EU-Auflagen für Abgase verteuern Autos

Brüssel, 19. Dezember 2007: Die deutschen Autohersteller müssen den Abgas-Ausstoß ihrer Fahrzeuge massiv senken. Die EU-Kommission hat am Mittwoch in Brüssel Pläne vorgelegt, die Hersteller großer Wagen beim Klimaschutz deutlich stärker in die Pflicht nimmt als deren Konkurrenten mit zumeist Kleinwagen.

Der Kommissionsvorschlag sieht vor, dass ein Fahrzeug mit dem doppelten Gewicht eines Kleinwagens nur 60 Prozent mehr CO2 ausstoßen darf. Ziel der EU ist es, dass Neuwagen bis 2012 in der EU knapp ein Fünftel (19 Prozent) weniger CO2 ausstoßen als heute. Die Vorschläge müssen nun von den Mitgliedstaaten beraten und verabschiedet werden.

Nach eigenen Berechnungen der EU-Kommission werden die Klimaschutz-Auflagen den Preis eines Neuwagens um durchschnittlich 1.300 Euro in die Höhe treiben. Durch sinkende Spritkosten könnten jedoch über die Lebenszeit eines Autos durchschnittlich 2.700 Euro eingespart werden, erklärten Experten der Brüsseler Behörde.

Quelle: N24.de, dpa, AP

Thermische Energien ungenutzt verpuffen lassen ?

bei den meisten landwirtschaftlichen Biogasanlagen wird die thermische Energie ausser für Prozeßwärme ungenutzt über Tischkühler in die Umwelt verpufft. 2 Cent pro kW werden normalerweise bezahlt, wenn die Wärme abgenommen wird. Mit diesem Preis kann kein Landwirt überzeugt werden, langfristig Energie zu liefern bzw. Lieferverträge einzugehen.

Zur Info: mit einem Liter Heizöl · zum Preis von derzeit 67 Cent · können 10 kW erzeugt werden. Andersherum gerechnet hat ein kW einen Wert von 6,7 Cent. Berücksichtigt man noch den CO2-Ausstoß beim Verbrennen des Heizöls, ist die Verwendung der Thermischen Energie bezüglich der Umweltbilanz fast ein Muss.

Biogasanlagen haben einen Wirkungsgrad von 40% elektrisch und 60 % thermisch. Anlagen mittlerer Größe erzeugen in durchschnittlich 7.200 Stunden/Jahr in etwa 2.000.000 kW Strom. Damit fallen bei der Produktion automatisch 3.000.000 kW Wärme an, hauptsächlich aus der Kühlung der Motoren. Zieht man die Prozesswärme ab, benötigt für die Erwärmung der Biomasse beim Gärprozess und die Beheizung der Rohrleitungen, verbleiben 2.500.000 kW. Diese Energie entspricht - bei einem Verhältnis von 1:10 - einer Menge von 250.000 Litern Heizöl.

Die An- bzw. Einbindung bei der Planung von Nahversorgungskonzepten ist daher ein absolutes Muss bei entsprechender Vergütung.

CO2 -Freisetzung fossiler Energieträger

Grundlage: 293 g CO2/kWh entstehen bei der Verbrennung eines Liters Heizöl

angesichts der Tatsache, dass damit der CO2 Ausstoß für 250.000 Liter Heizöl/Jahr um 732 Tonnen reduziert werden könnte, ist es grundsätzlich zu befürworten, wenn Abwärme von Biogasanlagen zuallererst genutzt wird, bevor man überhaupt daran denkt, die Wärme anderweitig erzeugen zu wollen !

Josef Rosner

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