JOSEF ROSNER

Klimaschutz

Reaktionen der CSU im Wahlkampf auf unser Pleinting Plakat

Deggendorf, 20.9.2008 Etwas nervös reagierten heute während des Vormittags am Deggendorfer Stadtplatz vorüberhastende CSU-Würdenträger wie Noch-Staatssekretär Sibler, 11 Monate und 4 Tage im Amt, ein hochrangiges Junge Union Mitglied und auch Herr Landrat auf unsere düstere Prognose in Form meiner Fotomontage - AKW Pleinting und damit zum Thema:

CSU will Kernenergie weiter nutzen - und neue Kraftwerksprojekte in Bayern anleiern

Wir wurden ausnahmslos der LĂĽge bezichtigt und auf unsere penetrante Frage, wo denn in Bayern die neuen Atomkraftwerke dann gebaut werden sollen, wenn nicht an den ehemaligen Standorten, kamen gebetsmĂĽhlenartige Antworten wie: ...jedenfalls nicht in Pleinting! ... ned bei uns! ...wer sagt denn sowas! ...in Trudering! weiterlesen ...

dein-klima.de!

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FĂĽr Klimaschutz setzen wir GrĂĽne uns seit ĂĽber 20 Jahren ein. Bereits 1986, als die GrĂĽnen das erste Mal in den Landtag einzogen, haben sie den Ausstieg aus der Atomenergie und den Einstieg in die Energiewende gefordert. Jetzt ist dieses Thema auch in der breiten Ă–ffentlichkeit angekommen.

Weitere Informationen hier.

Klimaschutz: EU-Auflagen fĂĽr Abgase verteuern Autos

Klimaschutz: EU-Auflagen fĂĽr Abgase verteuern Autos

Brüssel, 19. Dezember 2007: Die deutschen Autohersteller müssen den Abgas-Ausstoß ihrer Fahrzeuge massiv senken. Die EU-Kommission hat am Mittwoch in Brüssel Pläne vorgelegt, die Hersteller großer Wagen beim Klimaschutz deutlich stärker in die Pflicht nimmt als deren Konkurrenten mit zumeist Kleinwagen.

Der Kommissionsvorschlag sieht vor, dass ein Fahrzeug mit dem doppelten Gewicht eines Kleinwagens nur 60 Prozent mehr CO2 ausstoßen darf. Ziel der EU ist es, dass Neuwagen bis 2012 in der EU knapp ein Fünftel (19 Prozent) weniger CO2 ausstoßen als heute. Die Vorschläge müssen nun von den Mitgliedstaaten beraten und verabschiedet werden.

Nach eigenen Berechnungen der EU-Kommission werden die Klimaschutz-Auflagen den Preis eines Neuwagens um durchschnittlich 1.300 Euro in die Höhe treiben. Durch sinkende Spritkosten könnten jedoch über die Lebenszeit eines Autos durchschnittlich 2.700 Euro eingespart werden, erklärten Experten der Brüsseler Behörde.

Quelle: N24.de, dpa, AP

Erderwärmung · Nordpol im Sommer demnächst eisfrei

Das Eis der Arktis schmilzt offenbar viel rasanter als bisher angenommen: Ein Team internationaler Klimaforscher und Wissenschaftler der Nasa behaupten, dass der arktische Sommer bereits 2013 eisfrei sein wird.

Grund: Die bisherigen Berechnungen seien falsch gewesen.

Arktiseis schmilzt in Rekordtempo:
Noch nie seit Beginn der Satellitenmessungen Ende der 70er- Jahre war die
Ausdehnung des Packeises im Nordpolarmeer so gering wie im August 2007

Die bisher dramatischste Klimavorhersage

ist vom Klimaexperten Wieslaw Maslowski von der Naval Postgraduate School in Monterey beim jährlichen Treffen der American Geophysical Union präsentiert worden. Schon in fünf bis sechs Jahren wird der Nordpol im Sommer eisfrei sein. Bisherige Berechnungen wären falsch gewesen.

Im diesjährigen Nordsommer war die nordpolare Eisscholle mit 4,1 Mio. Quadratkilometern so klein wie nie zuvor. Doch die die diesjährige Eisdecke wurde in den Berechnungen des Experten gar nicht erwähnt, denn Maslowskis Daten bezogen sich auf die Periode zwischen 1979 und 2004. "Unsere Berechnungen, wonach der Sommer 2013 erstmals eisfrei sein wird, hat auch den zweiten Rekordsommer 2005 nicht miteinbezogen", erklärt der Forscher. Würde man diese Ereignisse einbeziehen, könnte der Zeitpunkt 2013 noch als "konservativ gelten". Maslowskis Team mit Forschern der Nasa und des Institute of Oceanology sowie der Polnischen Akademie der Wissenschaften hat Modellberechnungen für die polare Region untersucht.
"Ich bin der Meinung, dass diese Klimamodelle alle unterschätzen, welche Mengen an Hitze ans Meereis durch ozeanische Advektion (als Advektion wird die Zuführung von Luft- oder Wassermassen bezeichnet) abgegeben wird", meint der Forscher. Daran sei vor allem die niedrige räumliche Auflösung schuld, die wichtige Detailfaktoren nicht sichtbar mache.

Die von Maslowski verwendeten Systeme zeichnen ein regionales High-Resolution-Bild der Region. Selbst das Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) verwende eine Reihe anderer Systeme. 2007 war die Eisdecke auf die minimale Fläche von 4,1 Mio. Quadratkilometer geschrumpft, 2005 lag der Wert bei 5,32 Mio. Quadratkilometer. Der durchschnittliche Wert lag zwischen 1979 und 2000 bei 6,74 Mio. Quadratkilometer.

Dass das Eis am Nordpol extrem ausdünnt, bestätigen auch andere Experten wie etwa Peter Wadhams von der britischen Cambridge University. Auch Umweltschützer warnen vor dem bisher weit unterschätzten Phänomen.

Dass die Ausdünnung der Eisdecke am Nordpol schneller vor sich gehe, machten zahlreiche neuere Studien klar, meint Silvia Herrmann, Klimasprecherin bei GLOBAL2000. Die Schmelzprozesse würden wesentlich schneller voranschreiten, weil die Struktur des Eises viel poröser wird und dadurch die ganze Eisdecke an Stabilität verliert. Die Zeitperiode bis 2013 komme ihr allerdings sehr schnell vor. Grundsätzlich sei das schon richtig, denn in diesem Sommer konnte man bereits eine eisfreie Nordwest-Passage beobachten, so Herrmann.

Quelle: Welt-Online

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