JOSEF ROSNER

Wahlprogramm

WahlFlyer KommunalWahl 2008

 
aktueller FlyerAusschnitt

Wahlprogramm der Gr├╝nen f├╝r Osterhofen

Zur Kommunalwahl am 2.M├Ąrz 2008 stellen sich die Gr├╝nen in Osterhofen zum ersten Mal der Wahl. Mit kompetenten und engagierten Kandidatinnen und Kandidaten pr├Ąsentieren sie sich als die treibende Kraft, die mit fortschrittlichen Konzepten unsere Stadt zukunftsf├Ąhig machen will.

Leben in Osterhofen

  • Mobilit├Ąt f├╝r alle B├╝rgerinnen und B├╝rger zu sichern, ist in einer Fl├Ąchengemeinde wie Osterhofen eine gro├če Herausforderung. Dazu sind neue Konzepte n├Âtig, etwa die Einrichtung ehrenamtlicher Fahrdienste und preisg├╝nstiger Sammeltaxis.
  • Viele Informationen sind nur mehr im Internet verf├╝gbar, zudem verlangt der enorme Wandel am Arbeitsmarkt eine hohes Ma├č an Fortbildung von jedem einzelnen. Deshalb muss f├╝r alle Orte im Stadtgebiet ein preisg├╝nstiger und schneller Internet-Zugang zur Verf├╝gung stehen. Die Stadt Osterhofen hat dazu entsprechende Verhandlungen mit der Deutschen Telekom und anderen Anbietern zu f├╝hren.
  • Die Zukunftsf├Ąhigkeit der Stadt Osterhofen h├Ąngt von der Attraktivit├Ąt als Wohnort ab. Deshalb sind die Osterhofener Sport- und Freizeitangebote zu erhalten und auszubauen: Erhalt und Sanierung von Frei- und Hallenbad, Ausbau des Radwegenetzes, Installation weiterer Lehr- und Wanderpfade.

Wirtschaft und Finanzen

  • Osterhofen muss schuldenfrei werden, der kommunale Haushalt ist ausgeglichen zu gestalten. Klimawandel und Globalisierung werden uns k├╝nftig noch weitergehende ├änderungen abverlangen. Nur ein schuldenfreies Osterhofen bietet die Freir├Ąume, diese Herausforderungen meistern zu k├Ânnen.
  • Wir m├Âchten den Osterhofener Stadtkerns wieder beleben. Dazu ist eine aktive Ansiedlungspolitik f├╝r Einzelhandelsgesch├Ąfte n├Âtig, die Leerst├Ąnde am Stadtplatz verhindert und so das Stadtzentrum von Osterhofen wieder zum Mittelpunkt des ├Âffentlichen Lebens werden l├Ąsst.
  • regionale Vermarktung hiesiger landwirtschaftlicher Produkte und attraktivere Gestaltung des Montagsmarktes

Umweltschutz

  • Wir setzen uns ein f├╝r eine frei flie├čende Donau und sanfte Verbesserungen der Schifffahrtsm├Âglichkeiten durch ausschlie├člich flussbauliche Ma├čnahmen. Aufgrund des au├čergew├Âhnlich hohen Schutzcharakters der niederbayerischen Donau hat bei allen Ausbauten stets der Naturschutz oberste Priorit├Ąt.
  • Der Hochwasserschutz der Orte entlang der Donau ist durch Sanierung und Ausbau der Deiche umgehend zu verbessern. Diese Ma├čnahmen m├╝ssen vom Donauausbau abgekoppelt werden.
  • (Wieder-)Begr├╝nung des Stadtplatzes
  • gentechnikfreie Landwirtschaft

Energien und Klimaschutz

Die Gr├╝nen engagieren sich im Bereich der alternativen Energieerzeugung. Die verst├Ąrkte Nutzung erneuerbarer Energie ist unumg├Ąnglich und soll auch in der Stadt Osterhofen st├Ąrker thematisiert werden.

  • Energetische Sanierung kommunaler Geb├Ąude
  • Kraft-W├Ąrme-Kopplung in kommunalen Geb├Ąuden, insbesondere in Neubauten wie dem geplanten B├╝rgerhaus
  • Die Nutzung alternativer Energieformen muss jeder Bauleitplanung und damit jedem neuen Bebauungsplan zugrunde gelegt werden.

Jugend und Bildung

  • Erhalt der Volksschule K├╝nzing-Gergweis mit seinen derzeitigen Standorten K├╝nzing, Forsthart und Gergweis.
  • Klassenst├Ąrken unter 16 Sch├╝lern d├╝rfen k├╝nftig nicht dazu f├╝hren, die Hauptschule zu schlie├čen
  • Unterst├╝tzung regionaler Schulkonzepte, um so wohnortnahe Schulen erhalten zu k├Ânnen.
  • Ausbau von Angeboten zur Ganztagsbetreuung, bei Bedarf auch Einf├╝hrung einer Ganztagsschule.
  • Kinderhort und Krippenpl├Ątze

Dialog und Zusammenarbeit

Wir Gr├╝ne in Osterhofen sind davon ├╝berzeugt, dass die besten Ergebnisse f├╝r die Entwicklung unserer Stadt nur ├╝ber einen Dialog im Stadtrat erreicht werden k├Ânnen.

  • Wir treten f├╝r eine Zusammenarbeit aller Mitglieder des Stadtrats gleich welcher Farbe ein.
  • Wir wollen bei der Diskussion ├╝ber die Weiterentwicklung der Stadt Osterhofen auch die B├╝rger mit einbeziehen.
  • Es soll in einer Art "Zukunfts- und Ideenwerkstatt - ZuIdWe" mit allen aktiven Gruppierungen ein Leitbild f├╝r die Stadt erarbeitet werden.

Ehrenamt

F├╝r uns Gr├╝ne ist eine freie und demokratische Gesellschaft eng an freiwilliges b├╝rgerschaftliches Engagement gebunden. Demokratie lebt von der Beteiligung auf allen gesellschaftlichen Ebenen. Deswegen m├╝ssen die politisch Verantwortlichen wesentlich mehr tun, um freiwilliges Engagement zu f├Ârdern und f├╝r ehrenamtliche T├Ątigkeiten werben, in Form des Leitbildes "B├╝rgergesellschaft" - "ein Gemeinwesen, in dem sich B├╝rgerinnen und B├╝rger nach demokratischen Regeln selbst organisieren und auf die Geschicke des Gemeinwesens einwirken k├Ânnen."

  • Wir wollen diesen Anspruch einl├Âsen
  • Organisationen, die sich f├╝r eine Verbesserung und verst├Ąrkte Koordinierung des ehrenamtlichen Engagements einsetzen, m├╝ssen st├Ąrker unterst├╝tzt werden
  • das Ehrenamt - an und f├╝r sich - muss - auch steuerlich - st├Ąrker als bisher gef├Ârdert werden

Wahlprogramm 2008 f├╝r Deggendorf

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