CSU fordert wahrscheinlich nun noch vehementer den Donauausbau mit 1-3 Staustufen, Schleusen und Stromgewinnung (hat man EON versprochen!): "... denn nicht einmal kleine Yachten hätten zwischenzeitlich genügend Fahrrinne zur Verfügung!" oder lag's am Unvermögen des Skippers?
Ein wenig später vorbeifahrendes Fahrgastschiff bemerkte die Havarie der Yacht und alarmierte Wasserschutzpolizei und das Wasser- und Schifffahrtsamt sowie die Feuerwehr. Um ein mögliches Kentern des leck geschlagenen Schiffes zu verhindern, sicherte das Wasser- und Schifffahrtsamt den Havaristen zunächst mit einem Tonnenleger.
Die Feuerwehr Deggendorf pumpte aus der Yacht rund 3000 Liter Diesel ab, um eine Verunreinigung der Donau zu verhindern. Der Versuch der Feuerwehr, durch Abpumpen des eingedrungenen Wassers die „Valentina“ wieder zum Schwimmen zu bringen, misslang. Die Bergungsarbeiten dauerten bis gegen 23.00 Uhr, um 22.00 Uhr konnte das Schiff mit dem Schubboot „Isar“ zunächst frei geschleppt werden, eingesetzte Tauchpumpen verhinderten dabei ein weiteres Absinken. Letztlich gelang es, die „Valentina“ an die „Isar“ beizukoppeln und in den Hafen Deggendorf zu schleppen. Dort wurde sie dann mit einem Autokran herausgehoben.
Der entstandene Schaden wird von der Deggendorfer Wasserschutzpolizei auf mehrere hunderttausend Euro beziffert.
Quelle: PNP