Das neue Biomasseheizkraftwerk der Futtertrocknungsgenossenschaft Ruderatshofen/Allgäu dient nicht nur zur Futtertrocknung, sondern versorgt jetzt auch den Schlepperhersteller AGCO-Fendt mit Wärme. 19 Millionen Euro hat die Genossenschaft mit ihren 662 Mitgliedern in die Gesamtanlage investiert. Mit 24.000 Tonnen Holzhackschnitzel pro Jahr werden rund 20.000 Tonnen trockenes Futtergut, zwei Megawatt Strom und bis zu 25 000 Megawattstunden Fernwärme produziert. Geplant ist, das Fernwärmenetz für weitere Abnehmer auszubauen.
Rund vier Millionen Tonnen Holz werden in Bayern pro Jahr für die Energiegewinnung eingesetzt. Eine Hälfte davon ist Restholz, das sonst im Wald verrotten würde. Die andere Hälfte sind Reste der Holzindustrie sowie Altholz, das früher zum Teil nicht mehr wirtschaftlich verwertbar war.
(Stmlf)