Herr Lorenz (SPD) muss wohl auch seine Parteigenossin Frau MdB Bruni Irber zu den "knebelnden und knechtenden, familien- und arbeitsplatzfeindliche Politik betreibenden Ökofundamentalisten" zählen, weil sie sich seit langem zum Glück sehr aktiv für die frei fließende Donau einsetzt. Könnte ja sein, dass aus Angst vor "DIE LINKE." Herr Lorenz auf Stimmenfang die CSU rechts überholen will, um aus deren Lager noch ein paar Stimmen zu hamstern ? Wenn er dabei nicht aufpasst, ist er plötzlich so weit rechts, dass er ganz links ankommt.
Für viel Geld soll nun - man redet von 16 Millionen Euro einzig und allein für die Brücke ohne Verkehrsanbindungskosten - eine Autobrücke über die Donau gebaut werden. Dann noch - OB Anna Eder nennt es "in Etappen" - eine Fußgängerbrücke, vielleicht noch weitere, eine für landwirtschaftliche Fahrzeuge, eine für Quads, eine für Rollerblader und Nordic Walker - Motto: "Über 7 Brücken sollst du gehen, fahren, rollern, walkend schwitzen" ?
Reichen denn nicht die auf 7,5 Donau-Flußkilometer bereits existierenden 4 Brücken ?
An die Adresse der CSU und SPD gerichtet eine Frage: werden denn nicht mit der Beauftragung der FH Deggendorf, Vorentwürfe und Skizzen im Rahmen der "Brückenschläge" zu fertigen, die Arbeitsplätze bzw. sogar die Existenz ortsansässiger Ingenieurbüros gefährdet, welche darauf angewiesen sind, derartige Aufträge von der Stadt zu erhalten ?